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Heckenschnitt

Hecken, Gebüsche und Bäume haben für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten eine große Bedeutung als Lebensraum. Viele Insekten, Vögel und andere Kleintiere finden dort Nahrung, Versteck- und Brutmöglichkeiten. Deshalb ist im Bundesnaturschutzgesetz und im Landschaftsgesetz NRW der Schutz von Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtstätten heimischer Tiere verankert.

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. September ist es daher grundsätzlich verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Unter dem Begriff „Auf-den-Stock-setzen“ versteht man das Herunterschneiden von Hecken und anderen Gehölzen je nach Art von beispielsweise 2 m auf 30 cm.
Das Fällen von Bäumen in Haus- und Kleingärten, Sportanlagen, Grünanlagen und Friedhöfen bleibt von der zeitlichen Befristung ausgenommen. Das ganze Jahr zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des jährlichen Zuwachses sowie zur Gesunderhaltung der Gehölze.
 

Gebührenrahmen

keine

Benötigte Unterlagen

keine

Rechtliche Grundlage

§ 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz

Weitere Informationen

Landschaft und Naturhaushalt

Kreishaus
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold

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Herr D. Telaar
Ebene 6, Zimmer 632
Telefon: +49 5231 62-6320
E-Mail: d.telaar@kreis-lippe.de
Telefax: +49 5231 63011-2765

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